Dienstag, 18. Februar 2014

Baugebiet Langer Kamp kommt erst 2015

Das Baugebiet auf dem Gelände des Krankenhauses an der Gliesmaroder Straße und Langer Kamp, wird vorraussichtlich erst 2015 weiter vorangetrieben. Wie die Bauverwaltung nach einer mündlichen Anfrage von mir beim letzten Planungsausschuss mitteilte, hat der Investor signalisiert, das er noch Zeit benötigt, um die Detail-Planungen zu erstellen. Erst danach wird ein Bebauungsplan erstellt. Schlechte Nachrichten, für alle die auf das Bauvorhaben gewartet haben.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Stadtbahnausbaukonzept im Planungsausschuss beschlossen


Im Planungsausschuss vom 12. Februar wurde das Stadtbahnausbaukonzept und die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung vorgestellt und die weitere Verfahrensweise beschlossen. Es handelt sich um ein mehrstufiges Verfahren, um zunächst einmal heraus zu bekommen, welche Streckenkorridore es überhaupt lohnt zu prüfen. Die in der obigen Karte rot gekennzeichneten Korridore sind diejenigen, denen eine hohe verkehrliche Bedeutung zugemessen wurde. Im Süden sieht man die Strecke über die Salzdahlumer Straße zum Heidberg und im Westen die Strecke nach Lehndorf-Lamme-Kanzlerfeld. In der Innenstadt kann man die Lückenschließung Güldenstraße bzw. Gördelinger Straße erkennen. Bei diesen Korridoren ist aufgrund der verkehrlichen Vorteile, z.B. Anzahl möglicher Nutzer usw., ein Ausbau wahrscheinlich am sinnvollsten.

Wenn man bedenkt, dass aufgrund der Eingaben von Bürgerinnen und Bürger sowie Verbänden und Vereinen rund 230 Strecken sortiert und bewertet werden mussten, könnte man von einer starken Verdichtung sprechen. Die roten Korridore werden nun weiter konkretisiert und überprüft. Damit ist übrigens noch keine finale Festlegung getroffen. Abgesehen von den Varianten, die je Strecke noch geprüft werden müssen, kommt auch noch die Abwägung zwischen alternativen Verkehrsmitteln, wie z.B. dem Einsatz von Elektrobussen mit Induktionsaufladung, Stichwort Ökobilanz usw.. Der letzte Schritt wäre dann die Festlegung auf eine bestimmte Trasse unter Angabe der Kosten und der dazugehörigen Subventionen für den Streckenbau.

Die Berater von WVI, die das Konzept begleiten und erstellen, haben ermittelt, dass der Gesamtausbau der Stadtbahn einige hundert Millionen Euro kosten würde. Allein der kleine Streckenabschnitt aus der Innenstadt nach Lehndorf, ohne Lamme und Kanzlerfeld, würde schon 33,6 Mio. Euro verschlingen. Für die Stadt alleine nicht zu stemmen.

Die Unterlagen zum Stadtbahnausbaukonzept sind im Rats-Info abrufbar.

Mittwoch, 12. Februar 2014

2015 könnten 400 Wohnungen entstehen

In der heutigen Planungsausschusssitzung wurde der Gewinner-Entwurf von Prof. Ackers mit zwei Gegenstimmen für das Nördliche Ringgebiet mehrheitlich beschlossen. Die endgültige Beschlussfassung erfolgt durch den Rat.

Noch in diesem Jahr könnte der Bebauungsplan für den ersten Bauabschnitt im oberen nördlichen Teil des Areals erstellt werden. Damit wäre 2015 der Weg für die ersten rund 400 Wohneinheiten frei.

Samstag, 8. Februar 2014

Bad in Gliesmarode für einen Euro verkaufen?

Das kam ja doch etwas überraschend, als gestern der bekannte Unternehmer Friedrich Knapp (New Yorker) bekannt gab, dass er das Badezentrum Gliesmarode retten möchte, aber dafür das Sponsoring bei den Phantoms einstellt. So kann man meines Erachtens nicht mit einem langjährigen Sponsoring-Partner umgehen. Selbstverständlich steht es jedem Unternehmen oder Unternehmer frei, seine Sponsorings so zu gestalten, wie man es für angemessen hält. Gleichzeitig muss man aber seinen Partnern auch die Chance geben, die Lücke im Sponsoring schliessen zu können. Sinnvoll ist daher immer ein stufenweiser oder lange angekündigter Ausstieg. So würde ich es auch dringend empfehlen, andernfalls könnten schwere Probleme auf den 1. Ligisten in Braunschweig zukommen. Und man darf nicht vergessen, dass wir so viele 1. Ligisten, über die auch national berichtet wird, nicht in Braunschweig haben: Eintracht Braunschweig, BTSC Standard-Formation und Phantoms. Das war´s. Alles Aushängeschilder unserer Stadt, die uns erhalten bleiben sollten.

Das Bad in Gliesmarode, auf der anderen Seite, ist zur Schließung vorbereitet. Alle Funktionen des Bades gehen auf das in Kürze eröffnende Freizeit- und Erlebnisbad in der Hamburger Straße über. Das gesamte Personal ist bereits dort eingeplant. Niemand erleidet einen unmittelbaren Nachteil. Mittelbar werden die Wege weiter - zugegeben. Aber die Errichtung des neuen Bades wird eben auch finanziert durch die Schließung der Stadtteilbäder. Und der betreffende Grundsatzbeschluss wurde vor etlichen Jahren demokratisch abgestimmt.

Wenn ein privater Sponsor nun dauerhaft als Badbetreiber einspringen will, ist dagegen nichts zu sagen. Für einen Euro, so wie die SPD es heute in der BZ formuliert hat, kann er das Bad jedoch nicht bekommen, denn der Grund- und Boden, ist deutlich mehr wert und hätte nach Abriss des Bades für Wohnbebauung zur Verfügung gestanden, die wir übrigens auch dringend benötigen.


Donnerstag, 6. Februar 2014

CDU Braunschweig hat neuen Kreisvorstand gewählt

Gestern hat die CDU in Braunschweig einen neuen Kreisvorstand gewählt. Heidemarie Mundlos, die 12 Jahre lang die Partei leitete, hatte bereits frühzeitig signalisiert nicht wieder antreten zu wollen. Ich möchte mich an dieser Stelle auch ganz persönlich für die letzten Jahre der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Heidi im Kreisvorstand bedanken.

Der neue Kreisvorsitzende heißt Dr. Sebastian Vollbrecht. Wer einen Eindruck von ihm bekommen möchte, kann sich das Video von Braunschweig heute anschauen. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden gewählt: Claas Merfort, Johanna Okuniek und Carsten Müller. Schatzmeister ist Dr. Burkhard Budde und als Schriftführerin wurde Antje Keller gewählt. Beisitzer wurden Friederike Harlfinger, Michael Berger, Dr. Beatrice Marnette-Kühl und Björn Hinrichs.